Die *Manatombas* sind eine ganz spezielle Gattung. Erst kürzlich wurden sie auf einer neu entdeckten,abgelegenen Insel im Land der Manabas gesehen.

Sie haben sich sehr gut dem tropischen Klima angepasst und verschmelzen kaum merklich mit ihrer Umgebung. Der Artenreichtum der *Manatombas* scheint sehr vielfältig zu sein aber diese Art ist sehr scheu und daher sehr schwer vor die Kamera zu bekommen. Sollte es uns gelingen, die Bewohner der Insel vor die Kamera zu locken, so werden wir die Bilder natürlich unverzüglich hier einsetzen !

Die ersten Tage der Expedition:

Mein Fototeam, der Expeditionsleiter und ich, wir haben nun an mehreren Stellen Tarnzelte aufgebaut. Bei Beginn der , doch beschwerlichen, Reise habe ich an solches Equipment gar nicht gedacht und den Expeditionsleiter wegen solchem belächelt  !
Ja, es ist wunderbar auf dieser Insel. Einfach geheimnisvoll, zauberhaft, irgendwie verwunschen. Es ist herrlich warm ohne schwül zu sein, irgendwie möchte man gerne bleiben. Alles haben wir natürlich noch nicht erkundet, wir glauben, dass es eventuell auch verborgene Seen und Vulkane gibt. Die Pflanzenwelt ist gigantisch und was die *Manatombas* betrifft, es scheint unheimlich viele Arten zu geben. Es sind unterschiedliche Fellarten und Farben zu sehen und die bisher geschätzte Größe müßte so um die 15-18cm sein. Genaueres kann ich aber leider noch nicht sagen, oft sieht man nur die Gesichter und wenn man die Kamera betätigt...schwupps, sind sie weg !
Ein einziges Bild ist etwas geworden, siehe oben , ansonsten war die Ausbeute eher negativ.
Aber ich halte hier weiter die Stellung und versuche alles zu geben um ein paar Bilder machen zu können !

5.Tag Kurzer Zwischenbericht:

Nach einem sehr heftigen aber kurzen Gewitter, wo unsere Ausrüstung kurz unter Wasser stand, muß ich leider melden...es ist gaaanz dunkel...diffuses Mondlicht,Temperatur bleibt beständig, hie und da ein paar raschelnde Bewegungen, mehr ist leider nicht zu erkennen, wir werden es eventuell morgen nochmals probieren wenn hoffentlich die Ausrüstung wieder trocken ist, vielleicht haben wir da ja mehr Glück !
Grüße an die Heimat vom Lagerfeuer aus dem Land der Manatombas....

6.Tag Hallo in die Heimat !

Ein kurzer Zwischenbericht, wir haben noch Nacht ( siehe Foto unten) und es ist bisher alles in Ordnung. So richtig schlafen können wir nicht, es sind soviele Geräusche im Wald und unsere Sachen sind noch alle nass vom Gewitter, total ungewohnt. Wir werden dennoch versuchen ein wenig zu schlafen, wir haben noch anstrengende Tage vor uns. Meinen Expeditionsleiter ist es vorhin gelungen, beim kurzen "austreten" einen Schnappschuß zu machen (mit der einzigen noch trockenen Kleinbildkamera ). Er konnte nicht genau sagen, was er auf dem Steg gesehen hat, aber er meinte es müßten zwei Manatombas gewesen sein. So, nun lege ich mich erst mal wieder hin, bis später !

7.Tag Aufbruch

So, einen guten Morgen in die Heimat, wir haben nun gefrühstückt und werden nun unsere Sachen zusammenpacken und endlich mal weiterziehen !
Es geht ins Landesinnere !

Einer meiner Kameramänner hat gestern abend eine kurze Begegnung gehabt und diese gleich auf eine unserer Karten skizziert(siehe Bild unten ). Viel kann man ja nicht erkennen, aber ich freue mich, dass er das überhaupt so gut hinbekommen hat !
So, nun muß ich packen, dann laufen wir los...ich melde mich zu gegebener Zeit wieder !

8.Tag  Zwischenmeldung
Nach stundenlangem Gewaltmarsch durch den undurchdringlichen Dschungel, sind wir an eine riesige Bucht gekommen.Leider war uns dort der Weg versperrt. Wir mußten uns einen schwimmbaren Untersatz bauen und sind wieder etliche Stunden gepaddelt. Immer ein nebelverhangenes Gebirge vor uns. Nun sind wir an Land gegangen und haben eine Lücke gefunden, durch die wir weitergehen können....weiteres, wenn wir wieder Rast machen !

 

Wir sind sehr erschöpft, jedesmal wenn wir dachten, wir hätten einen Weg gefunden, zwang uns das dichte Unterholz und  Dickicht zur Umkehr und wir mussten einen neuen Weg suchen.Vor Stunden haben wir einen Wasserfall rauschen gehört und egal wie wir es versuchen, wir laufen ständig in die Irre und im Kreis. Wir konnten einen kurzen Blick erhaschen und schon schob sich das Dschungelgestrüpp wieder in die Quere. Wir werden nun unser Nachtlager aufschlagen und den morgigen Tag abwarten. Ständig haben wir das Gefühl beobachtet zu werden, das ist auf Dauer ganz schön unangenehm.

Mein persönlicher Eindruck bisher ? Ich glaube nicht, dass die Manatombas vor irgendwas Angst haben, im Gegenteil, ständig haben wir das Gefühl hier klaut einer von unserem Equipment, die Ausrüstung wird von Tag zu Tag weniger !
So, nun muß ich beim Nachlager aufbauen helfen und dann wollen wir noch eine Taktik für morgen überlegen. Gute Nacht und lasst es euch gut gehen.

 

9.Tag  - Was tun ?

Immer mehr Dinge verschwinden aus unserem Lager, die Stimmung ist gereizt.

Nun brechen wir auf , wir können nicht mehr länger warten, und versuchen uns weiter ins Landesinnere in Richtung Wasserfall durchzuschlagen.
 

10.Tag Kurzbericht

++++..rausch..++..atmosphärische störungen.+++ ....krach....pieeeep....+++++.kameramann..hat ein bild gemacht...anschließend spurlos verschwunden +++....gruschel.....knarz.....pieeep...+++..kontakt reißt gleich ab....++++..anscheinend kurz davor...++++...fußspuren gefunden...+++...uns geht es gut...++++.....pieeeppp...krach...knispel...rausch...++++
... Der Sendekontakt nach Manabas wurde auf Grund starker atmosphärischer Störungen unterbrochen !!! +++++


 

11.Tag Ruhepause

Nach etlichen Stunden umherirren und Spurensuche sind wir an eine Bucht gekommen. Dort werden wir warten und uns über das Wochenende ausruhen. Die extremen Wanderungen durch den Dschungel sind sehr nervenaufreibend und die Schuhe sind mittlerweile vollkommen hinüber ! Unseren Kameramann haben wir auf einer kleinen Blumenlichtung wiedergefunden, ohne Schuhe aber ganz zufrieden und glücklich, er hat einfach auf uns gewartet. Wir werden Pause machen und Kräfte sammeln . Sollten wir uns vorher schon auf den Weg machen, so geben wir natürlich Bescheid ! Gleich bricht unsere provisorische Standleitung wieder zusammen also schnell...Grüße in die Heimat !

 

14.Tag Kurzbericht in die Heimat:

++++..leider alle krank geworden...+++...seltsame Erkältung und eigenartige Grippe hat uns alle fest im Griff...+++...... werden in den nächsten Stunden unsere Sachen packen und den Rückzug antreten...++... Zeit wird knapp...++...angeblich finden wir auf der Rückroute die gesuchten Geschöpfe...+++...dennoch wären Essen und ein Arztkoffer sehr hilfreich...+++...seltsamer Nebel zieht auf...+++... werden uns während dem Rückzug wieder melden...+++..Grüße ...+++

15.Tag Rückzug

...Rückzug gestaltet sich schwierig...++..extreme Wetterverhältnisse und unwirkliches Gelände..++..Kompass spielt verrückt..++..werden dauernd beobachtet ..++..uns geht es soweit gut...++...sind sehr erschöpft..+++..haben sogar ein Manatomba etwas größer gesehen..leider viel Nebel..++..

...müssen Nachtlager aufschlagen..+++..Nebel hat kurz nachgelassen aber wird schon wieder dunkel..++..Lagerfeuer zur Orientierung ist an...+++..konnten feststellen, es gibt wohl drei Gattungen der Manatombas..++.. Erd-Tomba, Wasser-Tomba und Pflanzen-Tomba..++.. brauchen dringend neue Schnürsenkel, die alten werden uns nachts heimlich so verknotet,dass wir sie aufschneiden müssen !!...+++..Grüße an die Heimat..++

17.Tag.... Abbruch der Expedition

Keine Lebensmittel mehr, Nachschub kommt nicht an, wir werden die Expedition abbrechen. Es hat keinen Zweck, wir gehen jetzt zurück zum Flugzeug.

20.Tag wieder in der Heimat

Nach langer und unbequemer Heimreise sind wir endlich angekommen. Nun gibt es eine kleine Verschnaufpause und ganz schnell ein Gruppenbild. Alle drei Manatombas haben die Reise sehr gut verkraftet und müssen sich jetzt erst einmal in Ruhe hier eingewöhnen. Das Gruppenbild folgt nun gleich und wir hoffen unsere Expedition in das unbekannte Land hat Euch gefallen. Einzelbilder der Manatombas erfolgen in der Teddybärenrubrik.

Wir sagen tschüss....bis zu einer neuen Expedition ?? Irgendwann vielleicht !! 


powered by Beepworld